Werksbesichtigung der Firma Kärcher in Winnenden

Ein Bericht von Kirsten Katz.

Politik mit Frauen besuchte am Dienstagnachmittag mit ca. 30 Teilnehmerinnen die Fa. Kärcher am Standort Winnenden. Die Eigentümer Susanne und Johannes Kärcher haben kräftig ins Portemonnaie gefasst und ein Areal von 130.000 qm hier, teilweise auf dem Gebiet einer ehemaligen Ziegelei gekauft. Auf dem  Pfleidererareal, große Teile der Gebäude wurden bis auf einen denkmalgeschützten Kamin abgerissen, hat die Reinigungsmittelfirma für rund 30 Millionen Euro einen imposanten Gebäudekomplex mit Büros, einem Auditorium und einem Kundenzentrum errichtet und im letzten Jahr bezogen. Selbst ein firmeneigenes Brennwerk und ein Biotop mit einer Fläche von 20?000 Quadratmetern angelegt bestehend aus Grünflächen, Trockenzonen und mehreren Teichen, sind vorhanden.

Die zwei mittlerweile im (Un-) Ruhestand befindlichen Mitarbeiter, Herr Kamm und Herr Jurkschat, konnten uns nach einem beeindruckenden Vortrag über die Firmengeschichte, Gründung 1935 von Alfred Kärcher, das Betriebsgelände und das firmeneigene Museum zeigen. Hier sind die Anfänge des Unternehmens  mit einem Heißwasserdruckreiniger bis zu den modernsten Geräten mit GPS-Navigation zur zeitgleichen Meldung für Wartungen ins Werk zu besichtigen.

Bei der Fa. Kärcher werden mittlerweile jährlich über 12 Mio.-Stückeinheiten von weltweit ca. 11.600 Mitarbeitern hergestellt. Das ursprüngliche Kärcher-Gelb wurde für bestimmte Geräte-und Kundengruppen zugunsten eines modernen Anthrazit-Graus in zeitgemäßem Design ersetzt.

Die sachverständigen Besucherinnen konnten sich abschließend von den Vorzügen des neuen Fenstersaugers begeistern lassen und nutzten die Möglichkeit, das ein oder andere Gerät zur Unterstützung im Haushalt zu erwerben.

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